Gutartige Prostatavergrößerung

 

Medikamentöse Behandlung


Zunächst erfolgt immer eine medikamentöse Behandlung durch den niedergelassenen Facharzt für Urologie. Wenn die verordneten Medikamente keine Besserung der Beschwerden herbeiführen oder im Laufe der Zeit an Wirkung verlieren, ist zumeist ein operativer Eingriff notwendig.

 

 

Operation


Ziel der Operation ist es, das überschüssige Prostatagewebe zu entfernen, um wieder eine normale Blasenentleerung zu ermöglichen.
Hierfür kommen ganz überwiegend endoskopische Operationsverfahren zur Anwendung. Goldstandard in der operativen Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung ist die Transurethrale Prostataresektion (TUR-P). Hierbei können bis zu 100 g Prostatagewebe nebenwirkungsarm entfernt werden.
Insbesondere bei Einnahme blutverdünnender Medikamente (z.B. nach Herzinfarkt, Schlaganfall oder Implantation von Stents) kann das Prostatagewebe mit dem Laser fast blutungsfrei vaporisiert (verdampft) werden.
Nur ganz selten ist eine Schnittoperation erforderlich.